Google hat Gemma 4, ein neues Open-Source-KI-Modell, unter der Apache 2.0-Lizenz auf den Markt gebracht. Dieses Modell ermöglicht es Benutzern, Anwendungen lokal auf Geräten auszuführen, ohne dass eine Internetverbindung erforderlich ist, was die digitale Souveränität und Entwicklerflexibilität stärkt.

Gemma 4 kann auf Milliarden von Android-Geräten und ausgewählten Laptop-GPUs betrieben werden. Es stellt eine bedeutende Weiterentwicklung gegenüber seinem Vorgänger dar und gilt als Googles bisher leistungsfähigstes offenes KI-Modell und unterscheidet sich vom proprietären Gemini-KI-Produkt.

Das Modell bietet erweiterte Argumentationsfunktionen, einschließlich mehrstufiger Planung und verbesserter Logik. Google gab an, mit dieser Iteration erhebliche Fortschritte in den Bereichen Mathematik und Befolgung von Anweisungen erzielt zu haben.

Gemma 4 unterstützt die Audio- und Videoverarbeitung für Spracherkennung und visuelle Interpretation. Es ist in vier verschiedenen Größen erhältlich – zwei Milliarden, vier Milliarden, 26 Milliarden und 31 Milliarden Gewichte – und bietet Entwicklern Optionen.

Frühere Versionen von Gemma waren offen, aber nicht quelloffen, was bedeutete, dass Benutzer sie nicht frei ändern oder verteilen konnten. Die Apache 2.0-Lizenz für Gemma 4 erlaubt Benutzern das Herunterladen, Ändern und Verwenden des Modells für persönliche oder kommerzielle Zwecke, sofern sie eine ordnungsgemäße Quellenangabe angeben.

Auf Gemma 4 kann über Google AI Studio zugegriffen werden und es kann auch von Drittanbieterplattformen wie Hugging Face, Kaggle oder Ollama heruntergeladen werden. Dieser Übergang zu Open Source dürfte eine umfassendere Anwendungsintegration ohne wiederkehrende Abonnementgebühren ermöglichen.

In einem Google-Blogbeitrag heißt es: „Diese Open-Source-Lizenz bietet eine Grundlage für vollständige Entwicklerflexibilität und digitale Souveränität und gewährt Ihnen die vollständige Kontrolle über Ihre Daten, Infrastruktur und Modelle.“ Diese Entwicklung bringt Gemma 4 in eine einzigartige Position innerhalb der KI-Landschaft und ist für Entwickler attraktiv, die mehr Kontrolle und Datenschutz in ihren KI-Anwendungen suchen.


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