LinkedIn entlässt etwa fünf Prozent seiner Belegschaft, was rund 875 Mitarbeitern von insgesamt über 17.500 Vollzeitkräften entspricht. Laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Quelle nannte das Unternehmen künstliche Intelligenz nicht als Grund für die Entlassungen.

CEO Daniel Shapero betonte, dass die Umstrukturierungsbemühungen Teil der Strategie des Unternehmens seien, Investitionen in mehreren Bereichen zurückzufahren, darunter Marketingkampagnen, Lieferantenausgaben, Kundenveranstaltungen und nicht ausgelastete Büroflächen. In einem mit Business Insider geteilten Memo betonte Shapero das Ziel, Teams auf Prioritäten zu konzentrieren, die den höchsten Return on Investment bringen.

Von Entlassungen sind Teams in der gesamten Global Business Organization sowie in den Bereichen Marketing, Technik und Produkt betroffen. Im Rahmen dieser Umstrukturierung wird LinkedIn auch sein Büro in Graz, Österreich, schließen.

Ein LinkedIn-Sprecher erklärte, dass diese Änderungen Teil der regulären Geschäftsplanung seien, die darauf abzielt, das Unternehmen für den zukünftigen Erfolg zu positionieren. Shapero bemerkte: „Wirtschaftliche Chancen sind eines der gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit, und LinkedIn war und bleibt die Plattform, an die sich Fachleute und Unternehmen wenden, wenn sie sich in der sich verändernden Arbeitswelt zurechtfinden.“

Shapero fügte hinzu, dass LinkedIn profitabler arbeiten und seine Arbeitsprozesse neu erfinden und Investitionen in die Infrastruktur und andere Schlüsselbereiche verlagern müsse, um den aktuellen Anforderungen des Marktes effektiv gerecht zu werden. Diese Ankündigung erfolgt kurz nachdem Microsoft begonnen hat, freiwillige Übernahmen für bis zu sieben Prozent seiner Belegschaft anzubieten.

Laut dem neuesten Ergebnisbericht von Microsoft stieg der Umsatz von LinkedIn im ersten Quartal 2023 im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2022 um 12 Prozent.


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