TikTok hat einen Deal für sein US-Unternehmen abgeschlossen, bei dem die Muttergesellschaft ByteDance eine Mehrheitsbeteiligung an nicht-chinesische Investoren verkauft und so den weiteren Betrieb der App in den USA sicherstellt.

Die vor Ablauf der Frist der Trump-Administration geschlossene Vereinbarung sah vor, dass die App von ByteDance veräußert werden muss, andernfalls droht ein Verbot. ByteDance wird 20 Prozent der Anteile an dem neuen Unternehmen behalten. Die Investoren von TikTok werden zusammen 80 Prozent halten, wobei Oracle, Silver Lake und MGX, eine staatliche Investmentfirma in den Emiraten, jeweils 15 Prozent erwerben. Zu den Investoren gehört auch die CEO-Investmentfirma von Dell.

Die Bedingungen des Deals wurden bereits letzten Monat verbreitet, nachdem TikTok-CEO Shou Chew in einem internen Memo eine Vereinbarung mit einer Investorengruppe bestätigt hatte. Diese Resolution schließt langwierige Verhandlungen ab und verhindert ein Verbot der Anwendung durch die USA.

TikTok gab bekannt, dass das Joint Venture amerikanische Benutzerdaten innerhalb der US-Cloud-Umgebung von Oracle sichern wird. Das Unternehmen wird den Algorithmus von TikTok mithilfe von US-Benutzerdaten neu trainieren und die Inhaltsmoderation für den US-Markt verwalten. Das Unternehmen stellt Interoperabilität sicher und ermöglicht Benutzern den Zugriff auf internationale Inhalte und den Erstellern ein internationales Publikum. TikTok erklärte: „Die durch das Joint Venture bereitgestellten Schutzmaßnahmen gelten auch für CapCut und Lemon8 sowie ein Portfolio anderer Apps und Websites in den USA.“

Ein siebenköpfiger Vorstand, der überwiegend aus Amerikanern besteht, wird die neue Einheit beaufsichtigen. Zu den Vorstandsmitgliedern gehören Shou Chew, CEO von TikTok; Egon Durban, Co-CEO von Silver Lake; Kenneth Glueck, Oracle Executive Vice President; und David Scott, Chief Strategy and Safety Officer von MGX.


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