Paramount Skydance kündigte Pläne an, Paramount+ und HBO Max nach der Übernahme von Warner Bros. Discovery (WBD) auf einer einzigen Streaming-Plattform zusammenzuführen.
Der kombinierte Dienst wird eine voraussichtliche Abonnentenbasis von über 200 Millionen haben und sich damit als wichtiger Konkurrent auf dem konsolidierten Streaming-Markt positionieren. Der Übernahmedeal wird auf 110 Milliarden US-Dollar geschätzt.
CEO David Ellison erklärte, dass die Identität und die kreative Vision von HBO als Studio unverändert bleiben würden. „Unser Standpunkt ist, dass HBO HBO bleiben sollte“, sagte Ellison während eines Investorengesprächs am Montag.
Ellison verpflichtete sich, eine solide Kinoliste beizubehalten und versprach 30 jährliche Kinoveröffentlichungen in beiden Studios. Er beschrieb den Zusammenschluss auch als eine wettbewerbs-, verbraucherfreundliche und kreative Gemeinschaft.
Der Zusammenschluss vereint eine große Bandbreite an Film-, Fernseh- und Nachrichtenressourcen unter einer Unternehmenseinheit. Es folgt einem Konsolidierungstrend, der auch bei anderen Plattformen zu beobachten ist, beispielsweise bei der Kombination von Disney+ und Hulu.
Es wird erwartet, dass das US-Justizministerium den Zusammenschluss im Hinblick auf Medienkonzentrations- und Wettbewerbsbedenken prüfen wird. Der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta versprach, die Übernahme gründlich zu prüfen.
Branchenbeobachter warnen, dass der Zusammenschluss zu einem erheblichen Stellenabbau führen könnte. Aufgrund der politischen Verbindungen der Familie Ellison wurden auch Bedenken hinsichtlich der redaktionellen Unabhängigkeit geäußert.
Ellison zeigte sich zuversichtlich, dass die Transaktion reibungslos verlaufen würde. Er erklärte, dass die Fusion ein stärkeres Hollywood- und globales Produktionsökosystem schaffen würde.








