Snap gab am Mittwoch bekannt, dass es seinen Deal mit Perplexity beendet hat, wie aus seinem vierteljährlichen Gewinnbericht hervorgeht. Die Partnerschaft, die ursprünglich im vergangenen November angekündigt wurde, zielte darauf ab, die KI-Suchmaschine von Perplexity in Snapchat zu integrieren, wobei Perplexity innerhalb eines Jahres 400 Millionen US-Dollar in bar und Eigenkapital an Snap zahlen wird.
Snap erklärte, dass die Unternehmen „die Beziehung im ersten Quartal einvernehmlich beendeten“ und stellte fest, dass seine Umsatzprognose „keinen Beitrag von Perplexity voraussetzt“. Die ursprüngliche Vereinbarung sah Umsatzbeiträge aus der Transaktion ab 2026 vor.
Die Integration sollte es Benutzern ermöglichen, innerhalb der „Chat“-Oberfläche von Snapchat Fragen zu stellen und Konversationsantworten zu erhalten. Trotz Tests mit ausgewählten Benutzern erwähnte Snap jedoch im Februar, dass sich die Parteien „noch nicht einvernehmlich auf einen Weg zu einer breiteren Einführung geeinigt“ hätten.
Evan Spiegel, CEO von Snap, betonte zum Zeitpunkt der ersten Ankündigung, dass die Zusammenarbeit die Vision des Unternehmens widerspiegele, KI zu nutzen, um die Benutzererkennung innerhalb von Snapchat zu verbessern. Spiegel bemerkte, dass das Unternehmen sich darauf freue, „in Zukunft mit innovativeren Partnern zusammenzuarbeiten“. Perplexity antwortete nicht auf eine Bitte um einen Kommentar von TechCrunch.
In seinem Ergebnisbericht gab Snap bekannt, dass die weltweiten täglich aktiven Nutzer (DAU) im Jahresvergleich um 5 % auf 483 Millionen gestiegen sind. Auch die monatlich aktiven Nutzer (MAU) stiegen um 5 % auf insgesamt 965 Millionen, was auf neue App-Funktionen wie Snap Map und Lenses AR-Filter zurückzuführen ist.
Spiegel erklärte in der Pressemitteilung: „Im ersten Quartal verzeichneten wir wieder ein Wachstum bei den täglich aktiven Nutzern, beschleunigten das Umsatzwachstum, erhöhten die Margen und generierten einen starken freien Cashflow.“ Er erwähnte auch die anhaltenden Investitionen in Specs und das langfristige Potenzial intelligenter Brillen. Weitere Einzelheiten werden voraussichtlich am 16. Juni auf der AWE bekannt gegeben.
Darüber hinaus kündigte Snap im April eine Entlassung von etwa 16 % seiner weltweiten Belegschaft an, von der rund 1.000 Mitarbeiter betroffen waren, und führte die Entscheidung auf Fortschritte in der KI-Technologie zurück.








