Nach Jahren der Vorfreude hat Spotify offiziell die Einführung des verlustfreien Audio-Streamings für seine Premium-Abonnenten angekündigt. Die Funktion, über die seit 2017 gemunkelt wird, wird in den nächsten zwei Monaten in 50 Märkten verfügbar sein, beginnend mit Ländern wie Australien, Österreich, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Japan, Neuseeland, den Niederlanden, Portugal, Schweden, den USA und dem Vereinigten Königreich.

Im Gegensatz zu früheren Spekulationen, die eine separate, höherpreisige Stufe nahelegten, bestätigte Spotify, dass verlustfreies Audio ohne zusätzliche Kosten im bestehenden Premium-Abonnement enthalten sein wird. Abonnenten erhalten eine In-App-Benachrichtigung, wenn die Funktion in ihrer Region verfügbar wird, sodass sie sie über die Medienqualitätseinstellungen aktivieren können.

Das verlustfreie Streaming von Spotify unterstützt 24-Bit/44,1 kHz FLAC-Qualität. Bei Verwendung kompatibler Hardware wird in der Leiste „Aktuelle Wiedergabe“ und im Connect Picker eine verlustfreie Anzeige angezeigt. Zu den ersten kompatiblen Geräten gehören Geräte von Sony, Bose, Samsung und Sennheiser. Sonos- und Amazon-Geräte werden voraussichtlich nächsten Monat unterstützt.

Während die verlustfreie Qualität von Spotify eine erhebliche Verbesserung darstellt, ist es erwähnenswert, dass Konkurrenten wie Apple Music, Tidal und Qobuz Audio mit höherer Auflösung bieten, bis zu 24 Bit/192 kHz. Das Angebot von Spotify erfüllt jedoch einen seit langem bestehenden Wunsch von Nutzern, die Audio mit höherer Wiedergabetreue wünschen, ohne dass zusätzliche Kosten anfallen.

Durch die Hinzufügung von verlustfreiem Audio zu Spotify bleibt YouTube Music die einzige große Streaming-Plattform ohne verlustfreie Unterstützung, und es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass Google die Implementierung plant.

Spotify bestätigte am 10. September, dass die Einführung des verlustfreien Streamings keine Auswirkungen auf die aktuelle Preisstruktur für Premium-Abonnenten haben wird.