Toyota schließt sich dem Joint Venture cellcentric mit Daimler und Volvo an, um die Brennstoffzellentechnologie voranzutreiben. Diese Zusammenarbeit wird Toyotas Bemühungen in der Entwicklung und Produktion von Brennstoffzellen-Einheitszellen neben cellcentric, das 2020 von Volvo und Daimler gegründet wurde, verstärken.

Die Partnerschaft bedeutet Toyotas fortgesetzte Investition in Wasserstoff-Brennstoffzellen, insbesondere für schwere Nutzfahrzeuge, trotz eines vorherrschenden Branchentrends weg von dieser Technologie. Die Konkurrenten Stellantis und GM haben kürzlich ihre Wasserstoff-Brennstoffzellen-Initiativen aufgegeben. Stellantis kündigte letztes Jahr das Ende seines Programms an und GM plant, die Entwicklung bis 2025 einzustellen.

Koji Sato, Präsident und CEO von Toyota, drückte seine Wertschätzung für die Partnerschaft aus. Er erklärte: „Wir sind zutiefst dankbar für die Gelegenheit, bald mit Daimler Truck und der Volvo Group als Partner beim Aufbau einer Wasserstoffgesellschaft zusammenzuarbeiten.“ Sato betonte, dass die kombinierte Expertise von cellcentric in kommerziellen Anwendungen und die drei Jahrzehnte Erfahrung von Toyota im Bereich Pkw-Brennstoffzellen zu Spitzensystemen für kommerzielle Anwendungen führen könnten.

Während Toyota im vergangenen Jahr damit begonnen hatte, sein Engagement für Wasserstoff zu überdenken und seinen Schwerpunkt stärker auf industrielle Anwendungen zu verlagern, spiegelt dieses neue Joint Venture eine erneute Anstrengung wider, Wasserstofftechnologien im kommerziellen Sektor voranzutreiben.

Cellcentric möchte diese Zusammenarbeit nutzen, um trotz der größeren Skepsis gegenüber der Wasserstofftechnologie auf dem Automobilmarkt anspruchsvolle Brennstoffzellensysteme zu entwickeln. Ziel des Vorhabens ist es, der Nachfrage nach saubereren kommerziellen Transportlösungen angesichts des wachsenden regulatorischen Drucks zur Emissionsreduzierung gerecht zu werden.


Ausgewähltes Bild Kredit